Facebook
Instagram
TikTok

Wir wollen gemeinsam in unserer Stadt sozial, bezahlbar und klimaneutral wohnen und leben!

Ich wohne seit über 50 Jahren in Brandenburg an der Havel und habe miterlebt, wie sich unsere Stadt verändert hat. Als zukünftige Oberbürgermeisterin möchte ich, dass alle sich Wohnen leisten können, die Rentnerin in Nord genauso wie Azubis, Studierende und junge Familien in der Bahnhofsvorstadt, in Hohenstücken oder am Quenz. Dazu gehören aktive Stadtteilbeiräte und gute Nachbarschaft sowie eine sinnvolle Verkehrsplanung für alle!

Ich bin am Nicolaiplatz aufgewachsen, der sich bis heute stark verändert hat und das nicht immer zum Vorteil. Das Mehrfamilienhaus meiner Jugend gehört heute der WOBRA, die als städtische Wohnungsbaugesellschaft eine Mitverantwortung dafür trägt, wie wir alle in dieser Stadt wohnen. Als Oberbürgermeisterin will ich diese Spielräume aktiv nutzen! Freunde und Bekannte wohnen in Hohenstücken, in Nord oder auf dem Görden bei Wohnungsbaugenossenschaften wie der WBG, Stahl, Neuer Weg oder Einheit. Ich weiß auch um die Rolle der BGK in Kirchmöser. Genossenschaftliches Zusammenleben ist bereits heute eine starke Säule und kann aus meiner Sicht die Zukunft für bezahlbares Wohnen sein. Genossenschaften müssen nicht auf Profit schauen, sondern setzen sich vom Grundgedanken her für ihre Bewohner:innen ein. Deshalb werde ich als Oberbürgermeisterin hierauf meinen Fokus legen.

Es spricht nichts gegen private Initiativen, moderne Einfamilienhäuser und neue Ideen für Wohnviertel in unserer Stadt. Hohenstücken ist aber ein Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn wir genossenschaftlichen oder kommunalen Wohnraum abreißen und sich dann der angepriesene private Investor zurückzieht. Eine Oberbürgermeisterin darf da nicht nur ohnmächtig zuschauen, sondern muss aktiv werden, vermitteln und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Für mich heißt Wohnen in Brandenburg nicht nur Schlafstadt für Bewohner:innen und Pendler:innen zu sein. Ich möchte, dass wir über Generationen hinweg hier gern zusammen leben. Dafür braucht es Orte, wo wir uns auch begegnen können, an denen wir uns sicher sind und uns wohlfühlen. Ich selbst wohne mit meiner Familie in der Altstadt. Hier haben wir im September als Team ein Nachbarschaftsfest für die Bäckerstraße organisiert und bei bestem Wetter bis in die Morgenstunden gemeinsam auf der Straße gefeiert. Die Rückmeldungen waren allesamt so positiv, dass das Fest, unterstützt vom Bürgerbeirat der Altstadt, zu einem festen Termin werden wird.

Gutes Wohnen und Leben braucht einen alltagstauglichen Verkehr und funktionierende Infrastruktur! Als Großfamilie haben und nutzen wir ein Auto. Für meinen Arbeitsweg zum OSZ in der Caasmannstraße sowie für die vielen kleinen Besorgungen nutze ich gern das Fahrrad. Die Schülerinnen und Schüler wie auch meine Kollegen und Kolleginnen kommen aus allen Stadtteilen mit Auto, Bus oder zu Fuß, mit der Simson oder auch dem Rad. Unsere Stadt muss so geplant sein, dass man günstig, einfach und schnell von überall her überall hin kommt, ganz egal, wie man unterwegs ist und bei welchem Wetter.

Dabei ist Barrierefreiheit nicht nur was für Rollstuhlfahrer, sondern gilt auch für die Rentnerin mit Rollator, den Papa mit dem Kinderwagen oder die Familienradnutzer. Stadtplanung muss alle mitdenken, die Jungen wie die Alten, die Großfamilie genau wie den alleinstehenden Witwer.

In meinem Wahlprogramm steht deshalb: Unsere Stadt MiT- entwickeln — sozial, mobil und klimaneutral wohnen und leben! Ich stärke bezahlbares, genossenschaftliches Bauen und Wohnen.

Die Stadt stellt Erbpachtflächen für Genossenschaften bereit, unterstützt gemeinschaftliche Projekte (z. B. studentisches Wohnen in Partnerschaft mit altersgerechten Angeboten) und hilft bei der Sanierung vorhandener Objekte. Sie wird selbst tätig, z. B. auf dem Packhofgelände, um preisgebundenen und generationenübergreifenden Wohnraum zu entwickeln. Baulücken- und Leerstandskataster sowie aktives Stadtteilmanagement sorgen dafür, dass vorhandene Gebäude neu genutzt werden.

Ich behandle die Interessen aller Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt.
Ein barrierefreies, verkehrssicheres Wegenetz verbindet öffentliche Orte innerstädtisch und entlang der Ufer. Der ÖPNV wird durch ein günstiges Schüler:innenticket, direkte Anbindung des Klinikums, zusätzliche Kleinbusse und die Prüfung eines Straßenbahnrings erweitert. Ein Wassertaxi wird testweise eingeführt. Ergänzend wird ein kombinierter Fuß- und Radweg an der B102 eingerichtet, die Rücknahme der Kraftfahrstraßenregelung in Schmerzke verbessert die Verkehrssicherheit. Für ihre Brückenbauwerke schließt die Stadt Wartungsverträge ab, so dass notwendige Instandsetzungsmaßnahmen rechtzeitig geplant und finanziert werden können, ohne eine Stadt umfänglich lahm zu legen.

Ich bereite unsere Stadt auf das Klima von morgen vor.
Kommunale Gebäude (wie Schulen, Horte, Verwaltungsstandorte usw.) werden mit Photovoltaik in Kombination mit Klimaanlagen ausgestattet. Dach- und Fassadenbegrünung, Pflege der Bäume und des Stadtgrüns, Schattenplätze und öffentliche Trinkwasserstellen wirken sich förderlich auf unser Stadtklima aus. Regenwasser wird versickert, statt überwiegend in die Kanalisation eingeleitet zu werden, und wo es passt, werden autofreie Zonen eingerichtet. Ein Dachflächenkataster für PV-Anlagen soll Interessierten bei der Vernetzung helfen.

Wenn Sie mich am 9. November oder bei der Stichwahl, 14 Tage später, zur Oberbürgermeisterin wählen, wird die Stadtverwaltung genossenschaftliches und soziales Wohnen stärken und unterstützen. Sie bekommen mit mir eine Brandenburgerin, die sich heute bereits mit ihrer Nachbarschaft für ein besseres Zusammenleben engagiert und die weiß, was es heißt, in dieser Stadt sowohl mit dem Auto als auch mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit der Bahn unterwegs zu sein. Als Oberbürgermeisterin denke ich heute schon an morgen, insbesondere bei der Planung einer Stadt mit Zukunft.