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Eine Bürgerfrage zur Digitalisierung der Verwaltung in der Stadt Brandenburg

Digitalisierung der Verwaltung

Frage per E-Mail vom 4.11.2025 von Sascha Z.

Ich war gestern (3.11.2025) im Theater und habe mir angehört, was die Kandidaten zu sagen haben. War recht interessant, auch wenn ich der Meinung bin, dass viele wichtige Themen überhaupt nicht angesprochen wurden. Außerdem fand ich, dass man viel zu freundlich miteinander umgegangen ist.

Im Ergebnis schwanke noch zwischen Ihnen und Herrn Keip, was die Wahl betrifft.

Ich höre seit geraumer Zeit nichts zum Thema Verwaltungsdigitalisierung.

Was ich für einen Fehler halte, denn da kommen Kosten auf die Stadt zu, die noch gar nicht zu übersehen sind.

Mich würde interessieren, wie Sie diesen Bereich angehen wollen.

Kurz: was ist Ihre Strategie zur Verwaltungsdigitalisierung?

Haben Sie sich damit bereits beschäftigt? Wie ist Ihr Kenntnisstand zu diesem Thema?

Ich bin gerne bereit, mich mit Ihnen zu diesem Thema auszutauschen, wenn gewünscht.

Meine Antwort

Es freut mich, etwas von Ihnen zu hören. Ich habe mit den Organisatoren der gestrigen Veranstaltung im Nachgang gesprochen und genau Ihr Problem bemängelt. Aus meiner Sicht hätten nach Ende der Aufzeichnung noch ca. 20 – 30 min genutzt werden können, um mit den Bürgern und Bürgerinnen ins Gespräch zu kommen. Diese Chance ist leider verschenkt worden.

Ich für meinen Teil kenne die Thematik „Digitalisierung“ bereits aus dem Bereich Schule, wir können uns gern einmal dazu verständigen. Konkret für die Stadt Brandenburg werde ich als Oberbürgermeisterin sehr zügig Kontakt zur Gemeindeverwaltung von Kloster Lehnin aufnehmen. Diese hat den DIGITAL-Award 2025 bekommen für ein, aus meiner Sicht, sehr interessantes Projekt. Warum nicht von den Kleinen lernen.

Eine Bürgerfrage zur Brücke am Altstädtischen Bahnhof und zur Planebrücke am gesperrten Bahnübergang

gesperrter Bahnübergang an der Planebrücke - Brücke am Altstädtischen Bahnhof

Frage per E-Mail vom 17.10.2025 von Berhard B. von der Eigenen Scholle

Als ich Frau Dietlind Tiemann zur Obermeisterin gewählt habe, war der Hauptgrund ihre Ankündigung den Neust. Markt zu zuschippen . Diese Ankündigung wurde auch nach Ihrer Wahl zügig umgesetzt.

Nun stehe ich wieder vor einer Wahl und ich weiß nicht, wen ich wählen soll.

Für mich gibt es aktuell 2 Baustellen im wahrsten Sinne des Wortes.

  1. Baustelle ist die Brücke am Altst. Bahnhof.
  2. Baustelle ist der Bahnüberweg an der Planebrücke.

Ich komme zunächst zur Brücke am Altst. Bahnhof, die aber nicht notwendig ist.

Begründung:

Als 1968 die Brücke nach 15-monatiger Bauzeit eingeweiht werde konnte, haben im Stahl- und Walzwerk 11.000 Beschäftigte gearbeitet. Die große Mehrheit diese Beschäftigten kam aus den Stadtteilen Nord und Hohenstücken. Darüber hinaus war der Eisenbahnverkehr (Güterverkehr, insbesondere Rangierfahrten und der Personenverkehr) enorm. Lange Schließungszeiten der Schranke vor der Eröffnung der Brücke haben den Straßenverkehr stark beeinflusst. Der Brückenbau war notwendig.

Die Situation heute. Das Stahl- und Walzwerk ist Geschichte. Der Eisenbahnverkehr ist stark zurück gegangen. Aktuell passieren pro Stunde 2 Personenzüge diese Stelle. Ein Brückenneubau ist nicht notwendig.

Lesen Sie bitte weiter …